SMJ-Speyer

SMJ-Zeltlager 2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Markus E.   
Montag, den 06. August 2012 um 17:22 Uhr

Das Geheimnis der Weißen Kapelle ist gelüftet!

Der 01. August 2012, ein heißer Sommertag, so heiß wie an den meisten Tagen im Zeltlager, man könnte fast meinen, die Gottesmutter hat für uns das tolle Wetter nach den verregneten Wochen geschickt. Ca. 55 Jungs und Gruppenleiter finden sich im Gemeinschaftszelt zusammen, selbst die extra für das Lager angereisten Sherlock Holmes und Dr. Watson sind da. In den letzten Stunden waren die Gruppen noch einmal unterwegs um Spuren zu suchen. Die letzten Teile einer Schatzkarte wurden gefunden, doch auf ihr sind nur ein paar Bäume und Büsche zu erkennen, ein Kreuz und ein seltsames Dreieck in der Mitte. Selbst der schlaue Fuchs Sherlock Holmes hat keine Ahnung von wo die Karte ist. Und dann haben wir immerwieder so seltsame Schlüssel gefunden, nur überhaupt kein Schloss. Nicht mal zu den Garagen am Pilgerheim passen die. Aber es gibt noch einen weiteren Hinweis, der deutet daraufhin, dass es einen zentralen Zeugen gibt. Zum Glück finden sich gleich Fingerabdrücke darauf. Ein kurzer Abgleich mit den vor Tagen gesammelten, und schon ist klar, wer nun befragt werden muss. Genauso heiß wie die auf Berg Tabor herunterbrennende Sommersonne ist nun die Spur um das Geheimnis der weißen Kapelle, auf das schon eine ganze Woche hin gearbeitet wurde...

Zu Beginn wurden die Lagerteilnehmer zu Detektiven ausgebildet, es gab Workshops im Spurenlesen, Fingerabdrücke nehmen und Geheimschriften entziffern. Dann ging es jeden Tag in den Ort um Spuren zu sammeln, Leute zu befragen, Fingerabdrücke zu nehmen. Jedesmal gibt es einen neuen kleinen Aspekt Schönstatts zu erkunden. Als dann eines Morgens plötzlich so eine weiße Kapelle direkt auf dem Lagerplatz stand, war die Aufregung groß. Wie kommt die hierher? Wer hat sie hergebracht? Doch da war schnell klar, das ist unser Lagerheiligtum, und um das Geheimnis ergründen zu können muss man hineingehn. Später sind wir durch Schönstatt gepilgert und haben mit unserem Heiligtumspass die Häuser und Heiligtümer abgeklappert um Stempel einzusammeln. Auch für den Hajk, eine 1,5 Tageswanderung, ist eine weiße Kapelle das Ziel, es geht zum Kentenich-Hof.

...Nach der Befragung des wichtigsten Zeugen, wissen wir was die Karte darstellt, es ist eine Karte der Umgebung der Mariensäule ganz in der Nähe des Lagerplatzes. Wir brechen sofort auf dorthin, und suchen, suchen, suchen. Plötzlich findet einer der Jungen eine Holzkiste. Und an dieser Holzkiste sind Schlösser dran, nicht nur eines, nein gleich 7 Schlösser, 6 für die Schlüssel, die jede Gruppe gefunden hat, und ein Zahlenschloss. Gleich wird der Schatz ins Zeltlager gebracht und dort untersucht, es befinden sich Schriftrollen darin, die gestohlenen Urkunden und natürlich für jeden Süßigkeiten. Am nächsten Tag geht es daran die Urkunden auszuwerten, die Gründungsurkunden und eine große Zeittafel.

Nun ist das Rätsel gelöst, ein großes Abschiedsfest wird gefeiert, denn es ist auch der letzte Tag im Lager. Und der Höhepunkt des Lagers ist erreicht, wir ziehen mit Fackeln hinunter zum Urheiligtum um dort eine Weihefeier zu halten.

Wir möchten uns hier nochmal bei allen bedanken, die tatkräftig in unserem Zeltlager mitgewirkt haben, sei es als Helfer beim Auf-/Abbau, in der Küche oder bei einem der Programmpunkte.

 

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